Zurück zur Startseite

Der Ortsverband Friedrichsthal hat derzeit 130 Mitglieder. Wenn auch Sie dazu gehören wollen, melden Sie sich unter 06897/841532. Herzlich Willkommen!

 

Der Geist der 60er Jahre lebt


Beat, Literatur und Kabarett stehen im Mittelpunkt einer Veranstaltung im Bildstocker Rechtsschutzsaal. Auf Einladung des Friedrichsthaler Ortsvereins und der Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE spielt "die älteste Nachwuchsband der Welt" die Kellerasseln, Lieder der 60er und 70er Jahre. Sie präsentieren ein Kaleidoskop von Bob Dylan bis Eric Clapton. Eigene Texte sowie aktuelles Lieder-Kabarett, das auch Berthold Brecht und die Beatles verbinden kann, runden das Programm ab. Der bekannte Saarländer Jürgen Albers tritt außerdem mit Satiren vom "Kleinen Großmeister" auf. Günter Klahm liest aus Büchern über die 60er Jahre. Die Veranstaltung findet am 27.1.2012 im Rechtsschutzsaal statt. Beginn ist um 19.00 Uhr, Einlass bereits ab 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet 6 Euro, darin enthalten 1 kleiner Ring Lyoner mit Brötchen und ein Getränk. Schirmherr der Veranstaltung ist der Bundestagsabgeordnete Thomas Lutze. Karten können im Vorverkauf bei Renate Jung (Tel. 06897-841532) und Jürgen Trenz (Tel. 0171-7177407) erworben werden.  

29.08.2011

DIE LINKE vor Ort - Bundestagsabgeordneter Thomas Lutze in Reden

OV Mitglieder und Kumpels

Im Frühjahr 2011 besuchten die Bundestagsabgeordneten Yvonne Ploetz und Thomas Lutze gemeinsam mit Mitgliedern des Ortsverbandes und der Stadtratsfraktion Friedrichsthal der Partei DIE LINKE die Wasserhaltung im ehemaligen Bergwerk Reden. Zum Nachgespräch traf man sich nun in der Gaststätte "Redener Hannes". Lutze bedankte sich dabei nochmals im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen für diesen außergewöhnlichen und ereignisreichen Tag. Die politische Wertung der Linken bleibt allerdings unverändert. "Die Schließung der Bergwerke an der Saar" ist ein Fehler. Die Politiker erkundigten sich bei den Kumpels über die Schwierigkeiten, die mit dem Arbeiten in Ibbenbüren verbunden sind. Zwar ist es ungemein wichtig, daß die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze nicht verlieren, andererseits muß man auch sehen, daß die Kinder und die Ehefrau ihren Mann bzw. Vater dann seltener sehen. Dankbar nahmen die Politiker mit auf die Heimreise, daß bei Bedarf nochmals eine solche Fahrt organisiert werden kann. Jürgen Trenz, Ortsvereinsvorsitzender der Friedrichsthaler Linken: "Wir haben bereits etliche Anfragen". Die Mitarbeiter der RAG bedankten sich ihrerseits für das Interesse der Linken an ihrer Arbeit. " Es ist schön, daß man nicht ganz in Vergessenheit gerät" so ein Kumpel im Gespräch. "Schließlich waren Kohle und Stahl maßgeblich am Aufbau des Landes und an einer sicheren Energieversorgung beteiligt".  

10.08.2011

Denkbar schlechter Start der Ministerpräsidentin

Zur Wahl der neuen Ministerpräsidentin des Saarlandes sagt heute der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im saarländischen Landtag, Oskar Lafontaine: „Entgegen der bisherigen Beteuerungen ist nunmehr bewiesen, dass die Jamaika-Koalition sehr instabil ist. Es war richtig, dass Heiko Maas sich zur Wahl gestellt hat, so konnte in diesem Test gezeigt werden, in welch wahrem Zustand sich die Regierungskoalition befindet. Wie zerstritten CDU/FDP und Grüne sind, konnte man am Beispiel der Energie-, Bildungs- und Industriepolitik erkennen. Die zwei Wahlgänge sind ein denkbar schlechter Start der neuen Ministerpräsidentin gewesen. Angesichts dieses Wahlergebnisses kann bezweifelt werden, dass es Annegret Kramp-Karrenbauer mit dieser brüchigen Koalition schaffen wird, die großen Probleme des Saarlandes zukünftig zu meistern.“

08.08.2011

Linke will Tod einer Burbacherin klären

Die Fraktion der Linken in der Regionalversammlung hat eine Sondersitzung des
Regionalverbands-Jugendhilfeausschusses beantragt, „um die Hintergründe und Umstände um den tragischen Tod einer 36-jährigen Brasilianerin und ihres kleinen Kindes zu klären“. Mitte Juni hat die Polizei in einer Wohnung in Burbach die stark verwesten Leichen einer
36-jährigen Brasilianerin und ihres zwei Jahre alten Sohnes gefunden. Nachbarn hatten wegen des strengen Geruchs die Beamten alarmiert. Gerichtsmediziner sahen nach der  Obduktion Anhaltspunkte dafür, dass das Kind möglicherweise verhungerte (die
SZ berichtete). „Wir möchten die Erkenntnisse nicht nur aus den Medien erfahren, sondern umfassend direkt von der Verwaltung informiert werden“, fordert Linken Fraktionsvorsitzender Jürgen Trenz. „Nachdem einer Mutter aus Saarbrücken und ihrem Kind die Hartz-IV-Leistungen gestrichen wurden, schien sich niemand mehr dafür interessiert zu haben, wie diese Familie ohne Geld für Miete, Heizung, Strom, Lebensmittel und Krankenversicherung überleben konnte“, schreibt die Linke. Nur rein zufällig sei das Jugendamt auf die Frau aufmerksam geworden. Neben der Überprüfung interner Abläufe im Regionalverband müssten aber auch „offensichtliche
gesetzliche Lücken im Sozialsystem geschlossen werden“, sagt Trenz. „Denn wenn einem Hilfebedürftigen seine Hartz-IV-Leistungen aus welchen Gründen auch immer gestrichen werden, falle er nicht in die Sozialhilfe, sondern erst einmal aus dem Hilfesystem heraus. Es fehle an automatisch auffangenden Hilfen In Speyer sei 2007 ein 20-jähriger psychisch kranker Mann verhungert, nachdem er das Geld von der damaligen Arge gestrichen
bekam. Ähnlich scheine es jetzt der Mutter mit ihrem kleinen Kind in Burbach ergangen zu sein. „Zum ersten Mal ist im Saarland ein Hilfebedürftiger trotz Sozialsystem verstorben und dabei ein Kind möglicherweise verhungert“, erklärt Dagmar Trenz, jugendpolitische Sprecherin der Regionalverbands-Linken. „Jetzt müssten alle hellwach sein und Lehren aus dieser Tragödie ziehen“, sagt Trenz. In Speyer zum Beispiel würden mittlerweile Hilfebezieher nach massiven Leistungskürzungen grundsätzlich persönlich aufgesucht.
Da gleich drei Behörden des Regionalverbandes –Jobcenter, Gesundheitsamt, Jugendamt – mit der Frau zu tun hatten, sei angesichts des Todes von Mutter
und Kind eine Sondersitzung des Jugendhilfeausschusses mehr als gerechtfertigt. Dort müsse die Rolle der Verwaltung hinterfragt und das Handeln der Verantwortlichen
geprüft werden.

03.08.2011

DIE LINKE: Erhalt und touristische Nutzung industriekultureller Einrichtungen des Bergbaus und der Stahlindustrie

Wie der kulturpolitische Sprecher der Linken im Landtag, Landtagsabgeordneter Lothar Schnitzler, und der Fraktionsvorsitzende der Regionalverbandsfraktion Die Linke, Jürgen Trenz,, in einer gemeinsamen Presserklärung betonen, sollte eine Kommission gebildet werden, die sich mit den Zeugnissen des saarländischen Bergbaus nach dessen Ende beschäftigt und Nutzungsvorschläge erarbeitet. "Es genügt nicht, eine Liste erhaltenswerter Baudenkmale zu erstellen, ohne eine freizeit- und touristische Nutzung mit zu bedenken. So sind das Erlebnisbergwerk Velsen mit seinem Ausbildungsstollen, der leicht zugänglich ist und das bergmännische Arbeiten unter Tage hervorragend demonstrieren kann, und eine noch funktionsfähigen Förderanlage aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts sowie die alte Kaffeküche mit diversen technischen Gewerken ein Ensemble, dass ein spannender und leicht erschließbarer kulturindustrieller Standort mit hoher Aufenthalts- und Freizeitqualität werden könnte. Auch ist eine grenzüberschreitende Gesamtgestaltung unter Einbeziehung  der Halde St. Charles zwischen Großrosseln und Dorf im Warndt, auf der zwei Absinkweiher liegen, sinnvoll. Hier steckt ein Entwicklungspotenzial, das zu erschließen eine Aufgabe für den Eurodistrikt  sowie den Kooperationsrat des Regionalverbands wäre", betonen Lothar Schnitzler und Jürgen Trenz in ihrer gemeinsamen Erklärung. Von Seiten des Landes wie des Regionalverbandes und der Landeshauptstadt Saarbrücken müssten durch eine koordinierte Planung konkrete Schritte folgen. Dies gelte auch für andere ehemaligen Förderanlagen zur Kohle oder Stahlgewinnung im Saarland. Eisen und Stahl habe die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung des Saarlandes entscheidend geprägt. "Das kulturelle Erbe des Saarbergbaus und der Eisenindustrie einfach dem Vergessen anheim fallen zu lassen, zeige die Defizite kulturpolitischer Arbeit der Landesregierung", so Schnitzler und Trenz abschließend.
 
 

Aktuelles aus dem Landesverband
26. Januar 2012 Landesvorstand

Oskar Lafontaine einstimmig als Spitzenkandidat der Saar-Linken nominiert

Der Landesvorstand der Saar-Linken hat am Donnerstagabend einstimmig den Vorsitzenden der Linksfraktion, Oskar Lafontaine, als Spitzenkandidaten für die Landtagswahl nominiert. „Wir haben den besten Mann an der Spitze“, erklärt... mehr

 
25. Januar 2012 Landesverband

DIE LINKE.Saar legt Fahrplan für Landtagswahlkampf fest

Der Landesvorstand der Saar-Linken wird am Donnerstag Abend den Fahrplan für den kommenden Landtagswahlkampf festlegen. So wird der Vorstand etwa einen Landesparteitag im Februar vorbereiten, bei dem die Landesliste der LINKEN... mehr

 
25. Januar 2012 Aus dem Bundestag

Frauen vor Altersarmut schützen!

"Die schwarz-gelbe Regierung schickt die Frauen mit ihrer Arbeitsmarkt- und Rentenpolitik sehenden Auges in die Altersarmut“ erklärt die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag, Yvonne Ploetz,... mehr

 

Zeige Ergebnisse 1 bis 3 von 1118