27.01.2012
"Der Geist der 60er Jahre lebt". Unter dieses Motto hatte der Ortsverband Friedrichsthal der Linken seine jüngste kulturpolitische Veranstaltung gestellt. Vorsitzender Jürgen Trenz konnte dazu die "älteste Nachwuchsband der Welt" die Kellerasseln begrüßen. Der Einladung waren auch die Bundestagsabgeordneten Yvonne Ploetz und Thomas Lutze gefogt. Trenz bedankte sich in seiner Begrüßung auch beim kulturpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion Lothar Schnitzler für die Unterstützung. "Ohne die Unterstützung von Sponsoren hätten wir eine solche Veranstaltung nicht stemmen können" betonte Trenz. "Durch den Eintrittspreis von sechs Euro incluse einem Ringel Lioner und einem Getränk können auch Leute mit weniger dickem Geldbeutel solche kulturellen Highlights genießen". Die Zuschauer im ausverkauften Rechtsschutzsaal kamen anschließend voll auf ihre Kosten. Die Band spielte Songs der 60er und 70er Jahre teils mit eigenen saarländischen Texten versehen. Lieder der Kinks, Beatles, Stones,Troggs und anderen Kultbands rissen die Zuschauer immer wieder zu Beifallstürmen hin. Eigene Texte von Jürgen Albers ließen allerdings auch etwas Nachdenklichkeit aufkommen. Thomas Lutze, Schirmherr der Veranstaltung: "Ein toller Abend und auch die Leute, die die frühen Jahre nicht mitbekommen haben, konnten etwas von der Aufbruchstimmung und dem Flair der 60er Jahre miterleben". Sein Fazit: "Ein gelungener Abend, Nachahmung dringend empfohlen".
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29.08.2011
Im Frühjahr 2011 besuchten die Bundestagsabgeordneten Yvonne Ploetz und Thomas Lutze gemeinsam mit Mitgliedern des Ortsverbandes und der Stadtratsfraktion Friedrichsthal der Partei DIE LINKE die Wasserhaltung im ehemaligen Bergwerk Reden. Zum Nachgespräch traf man sich nun in der Gaststätte "Redener Hannes". Lutze bedankte sich dabei nochmals im Namen seiner Kolleginnen und Kollegen für diesen außergewöhnlichen und ereignisreichen Tag. Die politische Wertung der Linken bleibt allerdings unverändert. "Die Schließung der Bergwerke an der Saar" ist ein Fehler. Die Politiker erkundigten sich bei den Kumpels über die Schwierigkeiten, die mit dem Arbeiten in Ibbenbüren verbunden sind. Zwar ist es ungemein wichtig, daß die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze nicht verlieren, andererseits muß man auch sehen, daß die Kinder und die Ehefrau ihren Mann bzw. Vater dann seltener sehen. Dankbar nahmen die Politiker mit auf die Heimreise, daß bei Bedarf nochmals eine solche Fahrt organisiert werden kann. Jürgen Trenz, Ortsvereinsvorsitzender der Friedrichsthaler Linken: "Wir haben bereits etliche Anfragen". Die Mitarbeiter der RAG bedankten sich ihrerseits für das Interesse der Linken an ihrer Arbeit. " Es ist schön, daß man nicht ganz in Vergessenheit gerät" so ein Kumpel im Gespräch. "Schließlich waren Kohle und Stahl maßgeblich am Aufbau des Landes und an einer sicheren Energieversorgung beteiligt".
03.08.2011
Wie der kulturpolitische Sprecher der Linken im Landtag, Landtagsabgeordneter Lothar Schnitzler, und der Fraktionsvorsitzende der Regionalverbandsfraktion Die Linke, Jürgen Trenz,, in einer gemeinsamen Presserklärung betonen, sollte eine Kommission gebildet werden, die sich mit den Zeugnissen des saarländischen Bergbaus nach dessen Ende beschäftigt und Nutzungsvorschläge erarbeitet. "Es genügt nicht, eine Liste erhaltenswerter Baudenkmale zu erstellen, ohne eine freizeit- und touristische Nutzung mit zu bedenken. So sind das Erlebnisbergwerk Velsen mit seinem Ausbildungsstollen, der leicht zugänglich ist und das bergmännische Arbeiten unter Tage hervorragend demonstrieren kann, und eine noch funktionsfähigen Förderanlage aus dem Anfang des letzten Jahrhunderts sowie die alte Kaffeküche mit diversen technischen Gewerken ein Ensemble, dass ein spannender und leicht erschließbarer kulturindustrieller Standort mit hoher Aufenthalts- und Freizeitqualität werden könnte. Auch ist eine grenzüberschreitende Gesamtgestaltung unter Einbeziehung der Halde St. Charles zwischen Großrosseln und Dorf im Warndt, auf der zwei Absinkweiher liegen, sinnvoll. Hier steckt ein Entwicklungspotenzial, das zu erschließen eine Aufgabe für den Eurodistrikt sowie den Kooperationsrat des Regionalverbands wäre", betonen Lothar Schnitzler und Jürgen Trenz in ihrer gemeinsamen Erklärung. Von Seiten des Landes wie des Regionalverbandes und der Landeshauptstadt Saarbrücken müssten durch eine koordinierte Planung konkrete Schritte folgen. Dies gelte auch für andere ehemaligen Förderanlagen zur Kohle oder Stahlgewinnung im Saarland. Eisen und Stahl habe die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung des Saarlandes entscheidend geprägt. "Das kulturelle Erbe des Saarbergbaus und der Eisenindustrie einfach dem Vergessen anheim fallen zu lassen, zeige die Defizite kulturpolitischer Arbeit der Landesregierung", so Schnitzler und Trenz abschließend.
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